Satzung

Satzung des Achterhaus Ateliergemeinschaft e.V.


§ 1 Name
1.    Der Verein führt den Namen Achterhaus Ateliergemeinschaft und ist in das Vereinsregister einzutragen. Nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V.
2.    Sitz des Vereins und Gerichtsstand ist Hamburg.
3.    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
1.    Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, sowie das Heranführen der Öffentlichkeit an die Kunst.
2.    Der Verein sieht seine Aufgabe auch darin, eine Auseinandersetzung mit den vielseitigen darstellenden und bildenden künstlerischen Ausdrucksformen anzuregen.
3.    Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch
1.    die Schaffung eines Ortes für Hamburger Künstler, der sowohl langfristige Arbeitsräume bereitstellt als auch die Möglichkeit für die Präsentation von künstlerischen Arbeiten bietet.
2.    das Anregen von internationalem künstlerischen Austausch durch die Einrichtung eines Gastateliers für internationale Künstlerinnen und Künstler.
3.    die Organisation von öffentlichen Ausstellungen, Vorträgen oder Aufführungen.

§ 3 Gemeinnützigkeit des Vereins
1.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.    Der Atelierhaus Ruhrstrasse 88 Kunst- und Kultur e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
3.    Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft und Beiträge
a) Mitglieder
1.    Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die aktiv an der Verwirklichung seiner Ziele mitwirkt. Mitglieder können auf Mitgliederversammlungen von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen.
2.    Der Vorstand kann ein Mitglied vorläufig aufnehmen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit über die Aufnahme eines Mitglieds in den Verein.
3.    Von Mitgliedern kann ein Mitgliedsbeitrag erhoben werden. Ob und in welcher Höhe ein solcher Beitrag erhoben wird, entschiedet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

b) Fördermitglieder
1.    Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Verein bei der Verwirklichung seiner Ziele unterstützt oder daran mitwirkt.
2.    Über die Aufnahme eines Fördermitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
3.    Von Fördermitgliedern wird ein Mindest-Mitgliedsbeitrag erhoben, über dessen Höhe der Vorstand entschiedet.
4.    Fördermitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil, sind aber nicht stimmberechtigt.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
1.    Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Das Ende der Mitgliedschaft wird zum Ende des Halbjahres gültig.
2.    Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstoßen hat, kann der Vorstand den Ausschluß des Mitglieds bei der Mitgliederversammlung beantragen. Dem Mitglied muß dazu vorher Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 6 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind
a) Der Vorstand
b) Die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand
1.    Der Vorstand besteht aus mindestens vier und höchstens acht Mitgliedern und wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt. Ein Vorstnadsmitglied übt das Amt des ersten Vorsitzenden und ein Vorstandsmitglied übt das Amt des Kassenwartes aus.
2.    Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die Vorstandsmitglieder können aber jederzeit schriftlich oder elektronisch (per E-Mail) ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Mitgliederversammlung zu richten. Falls die satzungsbedingte Mindestanzahl der Vorstandsmitglieder unterschritten werden würde, bleiben die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind. Die Vorstandswahlen sind im Protokoll mit dem Ort, dem Datum und den Ergebnissen der Abstimmung schriftlich zu dokumentieren.
3.    Der Verein wird gerichtlich und Außergerichtlich gemäß § 26 BGB von zwei Vorstnadsmitgliedern gemeinsam vertreten.
4.    Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz anderen Vereinsorganen zugewiesen sind.
5.    Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere:
◦    Vorläufige Aufnahme neuer Mitglieder
◦    Festsetzung des Mindestbeitrages für Fördermitglieder
◦    Sofern erwünscht Unterstützung und Begleitung von Initiativen einzelner Mitglieder
1.    Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Alle Vorstandsmitglieder sind in ihrer Funktion gleichberechtigt.
2.    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Alle gefassten Vorstandsbeschlüsse sind im Protokoll für die Mitglieder schriftlich niederzulegen.
3.    Die Haftung des Vorstands gegenüber dem Verein beschränkt sich auf vorsätzliches und grob fahrlässiges Verhalten. Dem Verein gegenüber tritt die Schadensersatzpflicht des Vorstands nicht ein, wenn die Handlung auf einem gesetzmäßigen Beschluss der Mitgliederversammlung beruht.

§ 8 Die Mitgliederversammlung
1.    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens alle 12 Monate einzuberufen.
2.    Die Einberufung der ordentliche Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder durch elektronische Einladung (E-Mail) unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied schriftlich (per Brief oder E-Mail) bekannt gegebene Adresse/E-Mail-Adresse gerichtet ist.
3.    Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird ein Protokollführer bestimmt.
4.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 15% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
5.    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sind.
6.    Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung jederzeit Diskussion und Abstimmung zu einzelnen Themen auch auf elektronischem Wege (z.B. über eine dafür geeignete Website) durchführen. Ein Beschluss gilt als gefasst wenn mindestens 2/3 der Mitglieder an der Beschlussfassung beteiligt waren.
7.    Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:
⁃    Entgegennahme des Jahresberichts
⁃    Genehmigung der Jahresabrechnung
⁃    Bestellung und Abberufung von Vorstandmitgliedern
⁃    Aufnahme von neuen Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung kann diese Aufgabe deligieren.
⁃    Ausschluss von Mitgliedern
⁃    Die Wahl und Entlassung eines Kassenprüfers
⁃    Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeitrags
⁃    Beschlussfassung über Satzungsänderungen
⁃    Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

§ 9 Satzungsänderung
1.    Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der auf der Mitgliederversammlung anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Vereinsversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Vereinsversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
2.    Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich oder auf elektronischem Wege (E-Mail) mitgeteilt werden.
3.    Die Satzungsänderungen müssen erneut notariell beglaubigt werden.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und die in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
§ 11 Mittel des Vereins
1.    Die Mittel des Vereins werden aufgebracht durch Spenden, staatliche Zuwendungen sowie Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge.
2.    Die Höhe der Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 12 Auflösung des Vereins
1.    Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
2.    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine vom Vorstand gewählte, juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der Kunst und Kultur.
3.    Der Vorstand ist Liquidator.

Hamburg, den 14. Januar 2014